FC Viktoria Plzeň - Fudbalski klub Partizan


Wettbewerb Europa League - Sechzehntelfinale
Datum & Uhrzeit 22.02.2018, 19:00 Uhr
Spiel FC Viktoria Plzeň - Fudbalski klub Partizan
Eintritt 620 kc
Ergebnis 2:0 (0:0)
Spielort Stadion města Plzně, Plzeň
Spielort Kapazität 11.700
Zuschauer 10.185 (2.000 Gäste)
Programmheft Ja
Eintrittskarte Richtige Eintrittskarte



Kurz nach um elf bei bestem Sonnenschein fuhr die České dráhy in Richtung Tschechische Republik. Nach Umstieg samt kurzem Aufenthalt in Prag erreichte man auch schon in Windeseile Pilsen.

Als der Zug in die Stadt einfuhr, vibrierten die Handys und erste Informationen aus der Innenstadt machten die Runde.

Partizan-Style soll es zwischen verschiedenen Gruppen untereinander zu Kämpfen gekommen sein. Jedoch hatte die Staatsmacht wohl relativ schnell die Lage unter Kontrolle.

Wir entschieden uns gegen den direkten Weg zum Markt und nahmen den kleinen Umweg zum Hostel, um die Sachen abzulagern.

Am Marktplatz waren die Kneipen voll mit Partizan, welche sich später auf dem Marktplatz versammelten, um mit Polizei-Eskorte zum Stadion zu laufen.

 

Im Vorfeld des Spiels gab es eine große Unkenntnis bezüglich der Vergabe der Heimtickets. Offiziell gab es diese nur für tschechische Staatsbürger mit einem tschechischen Hauptwohnsitz. In der Praxis wurden zum Vorverkauf vor Ort in Pilsen Karten auch an die deutsche Hopper-Sektion verteilt. Mit dem Hinweis: Keine Ahnung, ob man damit wirklich am Spieltag ins Stadion kommt, denn dort soll es zu Ausweis-Abgleichen kommen.

Laut Meldungen soll es sogar Karten ohne Personalisierung gegeben haben.

Ob es diese Abgleiche am Stadion gab ist schwer zu sagen. Am Ende war die Haupttribüne gesäumt mit Hunderten Serben. Ein kleiner Trupp verschaffte sogar uns einen Eintritt ohne jegliche Kontrollen.

Neben dem vollen Gästeblock gab es auf der Haupttribüne zwei weitere Mobs von Partizan, welche alle mehr oder weniger ihre eigene Suppe kochten. Der Gästeblock im Dauersupport, jedoch relativ leise und mit mehr oder weniger klischeehaftem Singsang.

Die Jungs auf der Haupttribüne hissten ebenfalls ihre Fahnen, sangen das ein oder andere Lied und machten Schalparaden.

Der Heimsupport war zwar optisch und akustisch vorhanden, aber auch nicht unbedingt der Rede wert.

 

Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt versuchte jeder im Stadion, Spieler und Fans, eigentlich nur das Spiel erfolgreich über die Runden zu bringen. Das 1:1 im Hinspiel ließ auch alles offen. Jedoch konnte heute das Heimteam in einem schwachen Spiel die Oberhand behalten.



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